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Hochsensibilität & Schule

Anzeige. Die Sommerferien starten, die Sonne scheint, es stehen uns allen und besonders den Kindern großartige Wochen bevor.


Doch was kommt vor den Ferien zwangsläufig auf sie zu? Zeugnisse.

Ein paar Zeilen, die darüber urteilen, wie ein Mensch angeblich ist. Welche Stärken und Schwächen er hat, reingepresst in ein paar Zahlen, die soviel bewirken können. Ich knabbere an meiner weißen Schoki von www.korodrogerie.de und erinnere mich (nicht immer gerne) zurück.


Ich war meistens eine durchschnittliche Schülerin. Im Nachhinein weiß ich, dass „nicht noch mehr drin war“, weil mich schon alleine das Klassen-Umfeld völlig gestresst hat. So viele Menschen in einem Raum, die Lautstärke, der Sitzplatz oftmals mit weiteren Schülern im Nacken oder mit dem Rücken zur Tür.


Fühlst Du das auch? Horror.

Konzentration Pustekuchen, logische Konsequenz war die eher nicht so berauschende mündliche Note.


Ich habe einfach alles wahrgenommen, Fokus auf den frontalen Lernstoff war nur schwer zu halten.

Noten für mündliche Beteiligung sind für hochsensible (und dann noch introvertierte Menschen) oftmals die Abwertung eines Charakters, der nicht in dieses System passt. Zu wenig Bewegung, zu wenig frische Luft. Mittags erst spät eine warme Mahlzeit. Damals gab es noch keine Energy Balls, kaum jemand hat sich mit Hochsensibilität und den damit verbundenen Bedürfnissen befasst.

Du musst Dich einfach mehr melden!

Heute erlebe ich einen leichten Wandel: Kopfhörer dürfen in der Schule für eine auditive Auszeit bei der Stillarbeit genutzt werden, es gibt einen kleinen Nebenraum in der Klasse, der kurzzeitige Auszeiten ermöglicht. Durchatmen. Mein Kind braucht mehr Ruhe als andere, ab und an kurze Bewegung, dann kann sie zu Höchstleistungen gelangen.

Der Ferrari unter den Gehirnen braucht verantwortungsvolle Pflege. Und siehe da: die Höchstleistungen gelingen. Keine Zahl der Welt kann dies abbilden.

Es ist einfach eine Teamarbeit zwischen uns Eltern, den Lehrern und dem hochsensiblen Kind. Es muss erkannt werden, dann kann es in der Schule großartig laufen. Dankbar bin ich für eine Beurteilung der Kinder zum Abschluss der ersten Klasse durch Worte, ohne Zahlen. Und durch den Fokus auf soziales Engagement, Zusammenhalt, Zivilcourage. Denn all das ist für uns hochsensible Menschen mit den richtigen Rahmenbedingungen ein Kinderspiel.


Wie war die Schule für Dich als hochsensiblen Menschen?


Oder besucht Dein hochsensibles Kind schon die Schule?


Wie kommt es zurecht? Was würdest Du Dir wünschen?

Herzliche Grüße,

Britta


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